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Das STEIN TOR bei St. Vitus
Der Bildhauer Christoph Wilmsen-Wiegmann dokumentierte seine Idee und Vision einer Skulpturen-Achse 1989 durch das Legen einer Granitschwelle am Turm der St. Vitus Kirche in den dort vorbeiführenden Weg. Er entwarf einen Plan zur Anlage von drei Kreisen in der Großen Achse: Auf der Granitschwelle im ersten Kreis stehend sollte der Betrachter durch ein im zweiten hangwärts liegenden Kreis aufgestelltes Steintor den Waldeinschnitt oberhalb des Barockgartens am Springenberg erkennen und damit der Großen Achse bewußt werden. Vom dritten terrassenartig noch etwas tiefer an der Hangkante angelegten Kreis dann sollte dem Wanderer der Blick in die Rheinebene frei gegeben werden und zurück durch das TOR auf die Kirche.
mehr über Christoph Wilmsen-Wiegmann unter www.wilmsen-wiegmann.de
Es war die erste Aufgabe der Gesellschaft Niederrheinische Skulpturenachse diese Steintor-Skulptur zu verwirklichen. Der Granit für das Tor wurde im Steinbruch Stalaker bei Larvik im August 1999 gebrochen und von Wilmsen-Wiegmann auf seinem Ateliergelände Niederheeshof bei Kalkar bearbeitet: Aus den je etwa 25 t schweren Rohlingen schuf er die beiden 6.80 m hohen Torflügel des STEIN TORes. Es wurde am 17.6.2000, also bewußt im Millenniumsjahr, in einer Feier der Öffentlichkeit übergeben. Das STEIN TOR ist seither zu einem sehr beliebten Ziel von Wanderern, Besuchern und Reisegruppen geworden. Zwei Informationstafeln verweisen auf die geistigen Ursprünge des STEIN TORes, seine archetypische Symbolik und auf das geplante weitere Kunstprojekt der Skulpturenachse.
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